Zweimal pro Jahr trainiert die fliegerische Crew der AAA im EC635-Full-Flight-Simulator auf dem Gelände der Schweizer Luftwaffe in Emmen – dort, wo Notfälle geübt werden, die im echten Einsatz nie eintreten sollen.
Im Cockpit sitzen Pilot und Rettungssanitäter mit HEMS-TC-Ausbildung gemeinsam. Der Simulator ist nach EASA Level D zertifiziert, der höchsten Stufe, und bildet das Flugverhalten des Helikopters realitätsnah ab. Für die Crew fühlt sich jede Minute im Simulator wie ein echter Flug an.
Rund 180 Szenarien auf Knopfdruck
Der Instruktor kann aus rund 180 Notfallszenarien wählen: Triebwerksausfall, defekte Instrumente, Rauch im Cockpit oder plötzlich wechselnde Wetterbedingungen über den Alpen. Situationen, die im Alltag selten sind, lassen sich so gezielt und wiederholt trainieren.


Struktur, Kommunikation, Teamwork
Im Mittelpunkt steht nicht nur das fliegerische Handwerk. Geübt wird ein strukturiertes Vorgehen, klare Kommunikation zwischen Pilot und HEMS TC und die Zusammenarbeit im Team, gerade wenn mehrere Probleme gleichzeitig auftreten.
«Wer seine Grenzen kennt, trifft im Ernstfall die richtigen Entscheidungen. Die Sicherheit der Crew hat immer Vorrang.»
Grundsatz im Simulatortraining
Mit TeleM1 im Cockpit
Ein Team von TeleM1 hat die Crew beim Training begleitet. Eine ausführliche Reportage erscheint zudem in der Juni-Ausgabe 2025 des Fachmagazins «Cockpit».
TV-Reportage · TeleM1Sicherheit aus der Luft: Wenn der Retter selbst in Not gerät